Digitalisierung macht es möglich: Aufbau und Inbetriebnahme einer Blasfolien-Anlage via Datenbrille in der Türkei

In Zeiten der Corona-Krise ist das Reisen stark eingeschränkt. So ist es bis heute zum Beispiel kaum möglich, in die Türkei einzureisen. Auf die Unterstützung von Reifenhäuser beim Aufbau und der Inbetriebnahme von Blasfolien-Anlagen müssen internationale Kunden dennoch nicht verzichten: Mit Visual Assistance via Datenbrille („Smart Glasses“) ist Reifenhäuser für seine Kunden weltweit und jederzeit verfügbar. So wurde bei einem Kunden in der Türkei die erste aus einer Reihe von Anlagen mit eigenem Personal und der Visual-Assistance-Unterstützung von Reifehäuser Blown Film in Betrieb genommen und erfolgreich in Produktion gestellt.

Das kundeneigene Montage-Team überträgt dabei per Datenbrille das Montagegeschehen vor Ort live in das sogenannte Visual-Assistance-Cockpit bei Reifenhäuser. Dem Projekt zugeordnete Experten leiten das Team des Kunden über moderne Kommunikationsmittel anhand definierter Anleitungen und Checklisten Schritt für Schritt an. Mittels einer Softwareplattform werden dem unterwiesenen Monteur zudem alle notwendigen Informationen über ein integriertes Display zum jeweils richtigen Zeitpunkt situativ bereitgestellt.

Aufgrund des großen Erfolgs findet Visual Assistance bereits bei Inbetriebnahmen von Blasfolienanlagen von Reifenhäuser rund um den Globus seine Anwendung. Der Support mittels Datenbrille ist eine von zahlreichen IoT-Lösungen aus dem Visual Assistance Paket, mit denen Reifenhäuser sein Serviceangebot auch digital verfügbar macht.

Informieren Sie sich jetzt über unseren Visual-Assistance-Support. Wir beraten Sie gerne.

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Tanja Kühn-Söndgen
Presse & Öffentlichkeitsarbeit
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Hoher Bedarf an medizinischer Schutzkleidung: Reifenhäuser stellt weitere Versuchsanlage auf Produktion um

Die Corona-Krise stellt die Produktionskapazitäten von Hygieneprodukten weltweit auf eine harte Probe. Nachdem Reifenhäuser bereits im März temporär Atemschutzvlies (Meltblown) für zirka eine Millionen Masken täglich in seinem Entwicklungszentrum (Technikum) gefertigt hat, hat das Unternehmen jetzt eine weitere Versuchsanlage auf Produktion umgestellt. In einer ersten Charge werden 110 Tonnen atmungsaktive Schutzfolie für einen weltweit führenden Hersteller medizinischer Schutzanzüge zur Anwendung in Krankenhäusern produziert. Der Mehrbedarf an Anzügen ist durch die Behandlung hochinfektiöser Corona-Patienten derzeit sehr hoch. Die Menge reicht für etwa 1,2 Mio. Anzüge.

Reifenhäuser, als Hersteller von Kunststoffextrusionstechnologie, nutzt das Technikum normalerweise zur Forschung und Entwicklung neuer Anwendungen in Zusammenarbeit mit seinen Kunden. Aktuell läuft eine der verfügbaren Blasfolien-Anlagen 24 Stunden täglich, zunächst bis Ende dieser Woche. Die Folie schützt vor Infektionen und ermöglicht gleichzeitig einen Luftaustausch, was gerade für Mitarbeiter im Klinikeinsatz wichtig ist, um auch über längere Zeiträume Schutzkleidung tragen zu können. Die Atmungsaktivität entsteht dabei durch eine Porenstruktur im Material, die durch eine spezielle Calciumcarbonat-Zugabe und einen anschließenden Stretchvorgang (Reifenhäuser EVO Ultra Stretch) erzeugt wird.

Heino Claussen-Markefka, Geschäftsführer der Reifenhäuser Blown Film, erklärt: „Wir wollen mit diesem Projekt einen weiteren Beitrag leisten, die international erschöpften Produktionskapazitäten zu stärken, um so eine ausreichende Menge an hochwertiger Schutzkleidung während der Corona-Krise bereitzustellen. Dafür nutzen wir gerne unsere Versuchsanlagen.“

Auf dem gleichen Anlagentyp kann neben zertifizierter medizinischer Schutzfolie auch z.B. Hygienefolie für den Einsatz in Windeln produziert werden. Mithilfe der Ultra Stretch Technologie können zudem weitere hochentwickelte Anwendungen, wie z.B. voll recyclefähige All-PE-Folien (PET-Replacement) gefertigt werden. So kann die Produktionseinheit flexibel genutzt werden, um außerhalb eines Krisenfalls auf unterschiedlichste Marktbedürfnisse reagieren zu können.

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Kick-off für R-Cycle: Reifenhäuser treibt Entwicklung des globalen Standards für nachhaltige Kreislaufwirtschaft voran

Reifenhäuser startet in das unternehmensübergreifende Verbundprojekt R-Cycle. Ziel ist, die Recyclingfähigkeit von Kunststoffverpackungen durch eine lückenlose Dokumentation aller recyclingrelevanten Verpackungseigenschaften zu gewährleisten. Nur so können Wertstoffe im Recyclingprozess genau identifiziert und zur Wiederverarbeitung in vielfältigen und hochwertigen Kunststoffprodukten genutzt werden.

Der offizielle Kick-off erfolgte im Juni am Stammsitz des in Troisdorf ansässigen Spezialisten für Kunststoffextrusionstechnologie. Neben Reifenhäuser beteiligen sich aktuell die Kunststoffmaschinenbauunternehmen Arburg, Brückner Maschinenbau und Kautex Maschinenbau sowie das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) an der RWTH Aachen an dem Projekt. Dabei werden sie von GS1 Germany unterstützt, einem neutralen Kompetenz- und Dienstleistungszentrum zur Optimierung unternehmensübergreifender Geschäftsprozesse entlang der Value Chain. R-Cycle wird zu einem branchenübergreifenden und global einsetzbaren Standard geformt und anschließend für alle Unternehmen und Industrien entlang des Lebenszyklus von Kunststoffverpackungen offen verfügbar sein.

Bernd Reifenhäuser, CEO der Reifenhäuser Gruppe, erklärt: „Bei R-Cycle handelt es sich um einen datengetriebenen Ansatz, um hochqualitatives Recycling für Kunststoffverpackungen auf Basis einer verbesserten Sortierung der Abfälle zu ermöglichen. Somit trägt R-Cycle dazu bei, die Ziele des Circular Economy Actions Plans der EU zu erfüllen. Für die Entwicklung und Etablierung des gemeinsamen Standards muss die Kunststoffverpackungsindustrie unternehmensübergreifend zusammenarbeiten.“

R-Cycle setzt dabei auf praxiserprobte Markierungs- und Tracing-Technologien, wie sie zum Beispiel bereits bei Frischeprodukten in der Nahrungsmittelindustrie zum Einsatz kommen, um physische Produkte entlang der Lieferkette mit digitalen Informationen anzureichern. Zahlreiche Pilotprojekte mit Partnerunternehmen – darunter weltweite Rohstofflieferanten, Handelsunternehmen, globale Marken und unabhängige Institutionen – laufen bereits.

Erfahren Sie mehr unter: www.r-cycle.org

Kontaktieren Sie uns unter: info@r-cycle.org

 

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IoT-Gateway zur Übermittlung der recycling-relevanten Daten.

Einen Schritt voraus: Nachhaltige Kunststoff-Lösungen von Reifenhäuser

Nachhaltigkeit, Recycling, Kreislaufwirtschaft – diesen Herausforderungen muss sich die Kunststoffindustrie stellen. Reifenhäuser ist bereits einen Schritt weiter und präsentiert auf der K 2019 konkrete und innovative Lösungen: Materialreduktion, ressourcenschonende Prozesse, Maschinen, die abfallfrei produzieren oder innovative Lösungen zum Recycling von Kunststoffabfällen – Nachhaltigkeit wird von Anfang an mitgedacht und ist Teil der Unternehmensstrategie.

Nachhaltige und innovative Ready-to-use-Lösungen

CSO Ulrich Reifenhäuser ist sich der Verantwortung sehr bewusst: „Technologien von Reifenhäuser zeichnen sich von nun an durch ihre Nachhaltigkeit aus. Unser strategischer Ansatz lautet ‚Reduce, Reuse, Recycle, Replace‘“. Alle auf der K 2019 ausgestellten Technologien basieren auf diesen vier Prinzipien. Auf dem Messestand finden Besucher dazu 15 Anwendungsbeispiele aus allen Unternehmensbereichen mit Produktmustern und Erläuterungen. So wird dort beispielsweise komplett recyclebares ALL-PE-Laminat für die Herstellung von Standbodenbeuteln präsentiert. Das bewährte Folienstrecksystem EVO Ultra Stretch von Reifenhäuser sorgt dabei für beste Qualität des Verpackungsmaterials, das damit ganz ohne PET-Anteile auskommt.

„Kunststoff gehört ins Recycling. Reifenhäuser bietet Lösungen für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft, damit hervorragende Produkte mit exzellenten Eigenschaften auch recyclebar sind. Unsere Branche ist gefordert, den Kunststoff in die Kreislaufwirtschaft zu bringen. Wir sind mitverantwortlich für den Aufbau von Sammelsystemen, das Recycling von Plastikabfällen und dafür, Produktionsabfälle zu minimieren“, so Ulrich Reifenhäuser weiter.

R-Cycle: Markierung über den gesamten Lebenszyklus

Dazu leistet Reifenhäuser einen weiteren entscheidenden Beitrag: Mit R-Cycle präsentiert es sein Konzept für einen geschlossenen Kreislauf. Dabei wird das Folienmaterial markiert und somit über den gesamten Lebenszyklus rückverfolgbar – Voraussetzung für das Recycling. „Damit beweist Reifenhäuser, dass es die Circular Economy vorantreibt, über den eigenen Tellerrand hinausschaut und die bislang getrennten Systemwelten von Herstellern, Handel und Verwertern in einen gemeinsamen Ansatz überführt“, so Ulrich Reifenhäuser.

Konkrete Lösungen auf der K 2019 und beim Open House in Troisdorf

Visionäre Konzepte als konkrete Lösungen: Informieren Sie sich an unserem Messestand über unsere innovativen Technologie-Highlights, vom 16. bis zum 23. Oktober 2019 in Düsseldorf in Halle 17, Stand C22.

Sie wollen noch mehr sehen? Beim Open House in Troisdorf am 17., 21. und 22. Oktober 2019 können Sie in unserem Technikum unsere sieben digital gesteuerten Anlagen live erleben.

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Das Reifenhäuser Technikum: Hightech in neuem Glanz

Pünktlich zur K 2019 und zum Open House in Troisdorf wurde das größte Forschungs- und Entwicklungszentrum für Kunststoffextrusions-Technologie komplett modernisiert – technisch, wie architektonisch.Unter produktionsnahen Bedingungen werden hier eigene und Kundenanwendungen mit neuester Kunststoffextrusions-Technologie und einzigartigem Know-how weiterentwickelt.

Investition in die Zukunft: Hightech in angenehmer Atmosphäre

Sieben Hightech-Anlagen auf dem neuesten Stand der Technik für die Produktentwicklung von Blas-, Gieß- und Glättwerksfolien sowie Vliesstoffen finden dort Platz. In den neuen, unmittelbar angrenzenden Besprechungs-räumen sind Besucher und Kunden in angenehmer Atmosphäre ganz nah an den Anlagen und haben die Versuchsaufbauten immer direkt im Blick. Besonderes Detail: Die Architektur der Besprechungsräume ist dem Hauptgebäude nachempfunden – sozusagen als Miniatur-Ausgabe mit variabler Raumaufteilung und modernster Technik. Eines der Highlights ist die digitale Anbindung der Anlagen an die Reifenhäuser Digital Business Platform. „Der Besucher sitzt hier quasi wie im ‚Tower‘ und kann sich auf die Anlagen im Technikum aufschalten“, erklärt Ewald Hamm, Leiter des Technikums.

Besucher und Kunden können die Produktion im laufenden Betrieb erleben, Versuche fahren und gemeinsam mit den Extrusioneers von Reifenhäuser Anlagenlayout und Rezepturen entsprechend ihren Anforderungen entwickeln. Vertriebsleiter Eugen Friedel fasst die Philosophie dahinter zusammen: „Dem Kunden gut zuzuhören ist für uns nur der Anfang einer guten Beratung. Wir begleiten unsere Kunden, bis sie sicher und wie vereinbart in die Produktion starten können.“

EVO Ultra Flat: Lasermesssystem für besonders glatte Folien

Unter anderem präsentiert Reifenhäuser im neuen Technikum die Weltneuheit EVO Ultra Flat, ein Lasermesssystem zur Erkennung der Folientopografie, das für besonders glatte Folien sorgt. Im Closed Loop misst das System die Folienplanlage automatisch und optimiert kontinuierlich die Produktionsparameter. So ist – bei hoher Energieeffizienz – nicht nur hohe Prozesssicherheit gewährleistet, sondern ebenso ein optisch hervorragendes Endprodukt bei deutlich reduziertem Einsatz von Kleber, Rohstoff und Druckfarbe. Kunden, die mit EVO Ultra Flat produzieren, werden von Reifenhäuser zertifiziert und erhalten ein Gütesiegel. „Die Technologie ist zu einem echten Wettbewerbsvorteil für die Anwender geworden“, so Eugen Friedel.

Hightech und Highlights beim Open House und auf der Messe

Besuchen Sie unser Open House am Standort Troisdorf und erleben Sie unsere Hightech-Anlagen live im Reifenhäuser Technikum am 17., 21. und 22. Oktober.

Auf der K 2019 in Düsseldorf präsentieren wir statt laufender Anlagen 15 innovative Highlights rund um das Thema Circular Economy. Neugierig? Dann freuen wir uns auf Ihren Besuch vom 16. bis zum 23. Oktober an unserem Messestand in Halle 17, Stand C22.

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So dünn wie nötig, so funktional wie möglich: Schichtdickenoptimierung mit Reicofeed Pro

Mehrschichtfolien ohne Qualitätseinbußen durch Monomaterialien ersetzen und dabei noch Kosten sparen: Mit dem Coextrusionssystem Reicofeed Pro von Reifenhäuser justieren Anlagen die funktionalen Schichten bei Mehrschichtfolien exakt so dünn wie nötig, ohne ihre Barriereeigenschaften zu beeinträchtigen. Das senkt nicht nur die Rohstoffkosten erheblich, sondern gewährleistet zudem die vollständige Wiederverwertbarkeit.

Kosteneinsparung und Recyclingfähigkeit ohne Qualitätsverluste

Bis zu elf Schichten können im Feedblock eingestellt und optimiert werden – ohne Anlagenstopps für Produktwechsel. Die Optimierung erfolgt während der laufenden Produktion und sorgt damit für eine hohe Prozessgenauigkeit. Das System korrigiert Profilabweichungen der einzelnen Schichten inline, mit der Erweiterung durch das ‚Digital Layer Control System‘ sogar vollautomatisch. Damit werden Umrüstzeiten minimiert und Standzeiten maximiert.

Und das ohne Abstriche bei der Qualität: Dank der Speicherung von Rezepturen und Verfahrenseinstellungen ist eine gleichbleibend hohe Folienqualität auch bei häufigen Produktwechseln garantiert. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand, wie Johannes P. Müller, Geschäftsführer der Cast Sheet Coating, erläutert: „Bei einem Anteil der Materialkosten von immerhin 80 Prozent der Gesamtkosten lassen sich dadurch pro Jahr Einsparungen im mittleren sechsstelligen Bereich realisieren. Damit bleiben wir unter der Fünf-Prozent-Hürde für Monomaterialien – und sind den gesetzlichen Anforderungen für das Recycling sogar voraus.“

Modular und preisgünstig: Das Value:Line-Konzept von Reifenhäuser

Reifenhäuser setzt dabei nach wie vor auf das Konzept der modular erweiterbaren Anlagen. Johannes P. Müller: „Unsere zuverlässigen Value:Line-Anlagen (bisher: Smartline) sind bereits im Preiseinstiegssegment verfügbar. Sie stehen für Qualität von Anfang an und wachsen mit den Anforderungen: Zusätzliche Funktionalitäten lassen sich einfach nachträglich ergänzen.“

Für die Präsentation der Reicofeed Pro auf der K 2019 hat sich Reifenhäuser etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Eine viereinhalb Meter hohe, animierte Holografie, die für das Auge unsichtbare Details der Anwendung anschaulich und unterhaltsam demonstriert.

Reicofeed Pro auf der K 2019 live erleben

Informieren Sie sich über die Möglichkeiten der Reicofeed Pro an unserem Messestand, vom 16. bis zum 23. Oktober 2019 in Düsseldorf in Halle 17, Stand C22.

Sie wollen noch mehr sehen? Beim Open House in Troisdorf am 17., 21. und 22. Oktober 2019 können Sie in unserem Technikum unsere sieben digital gesteuerten Anlagen live erleben.

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100 % Monomaterial, 100 % Leistung: ALL-PE Pouches von Reifenhäuser

Hundertprozentige Recyclebarkeit und hervorragende Barriere-Eigenschaften müssen kein Widerspruch sein. Mit der patentierten Reifenhäuser-Verstreckeinheit EVO Ultra Stretch wird Polyethylen (PE) als Monomaterial zu einer hochleistungsfähigen und wirtschaftlichen Alternative zu PET.

Verstreckte PE-Folie für anspruchsvolle Verpackungen

PET sorgt in herkömmlichen Verbundverpackungen für Stabilität und Barriere-Eigenschaften, schränkt deren Recyclebarkeit jedoch stark ein. Mit der Reifenhäuser-Technologie kann nun PET vollständig durch verstrecktes PE ersetzt werden – ohne Qualitätseinbußen.

Das EVO Ultra Stretch-Verfahren erzeugt PE-Folie mit mechanischen Eigenschaften, die alle Anforderungen der Verpackungsindustrie an hoch performante Verpackungen und deren Weiterverarbeitung erfüllt: Hervorragende Siegelfähigkeit, hohe Steifigkeit in Maschinenrichtung, gute Planlage und gute Bedruckbarkeit.

Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit erleichtern den Einstieg

Bei dem Verfahren wird die Folie aus erster Wärme auf die bis zu zehnfache Fläche verstreckt. Dank der patentierten Positionierung im Abzug zeichnet sich die EVO Ultra Stretch durch besonders niedrigen Energieverbrauch und hohe Prozessstabilität aus. Ein großer Pluspunkt: Die PE-Folien können auf bestehenden Konfektionsanlagen direkt und ohne Anpassung weiterverarbeitet werden. Dies erleichtert den Umstieg auf Verpackungen aus PE-Monomaterial erheblich.

„Um die Produkteinführung für unsere Kunden so reibungslos wie möglich zu gestalten, erhalten sie von uns das komplette Know-how-Paket aus Technologie, Folienrezeptur und Verarbeitungsparametern aus einer Hand“, erläutert Eugen Friedel, Vertriebsleiter bei Reifenhäuser Blown Film.

Den Praxistest hat die Anwendung bei einem Reifenhäuser-Kunden und Brandowner bereits erfolgreich bestanden und wird als eines von 15 Beispielen für Circular Economy am Messestand von Reifenhäuser präsentiert. „Monomaterial-Verpackungen sind der Schlüssel zu einer funktionierenden Circular Economy“, betont Eugen Friedel.

Am Donnerstag, den 17. Oktober 2019, um 14:30 Uhr erläutert Sascha Skora, Senior Sales Manager bei Reifenhäuser Blown Film, die Anwendung im Rahmen eines Vortrags beim Circular Economy Forum im VDMA-Pavillon auf dem Freigelände.

Reifenhäuser Blown Film live erleben: Open House in Troisdorf

Haben wir Ihr Interesse an dieser Technologie geweckt? Details zeigen wir Ihnen an unserem Messestand, vom 16. bis zum 23. Oktober beim Branchentreff zur K Messe in Düsseldorf: Standort: Halle 17, C22.

Sie wollen noch näher ran? Dann freuen wir uns auf Ihren Besuch bei unserem Open House im Reifenhäuser Technikum am 17., 21. und 22. Oktober.

Vortrag von Sascha Skora im Rahmen des VDMA Circular Economy Forum mit dem Titel: “ Fully recyclable pouch film made of PE
17. Oktober 2019, 14:30 Uhr, VDMA-Pavillon

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Erste RF5 Anlage erfolgreich angesponnen

Die erste Anlage der neuen Maschinengeneration RF5 ist beim Nonwoven-Hersteller PFN erfolgreich in Betrieb gegangen. Mit der neuen Technologie zur Herstellung von Spinnvlies-, Meltblown- und Compositevliesen setzt Reifenhäuser Reicofil neue Standards in Sachen Qualität, Ausstoß, Anlagenverfügbarkeit, Effizienz und Maschinenintelligenz. Für die RF5 Technologie wurden sowohl die Spinnvliestechnologie als auch die Meltblowntechnologie komplett überarbeitet. Zudem ist RF5 mit den digitalen Lösungen der Reifenhäuser Digital Business Platform verfügbar und ebnet damit den Weg hin zu intelligenten Maschinen und einer intelligenten Produktion.

„Es freut mich sehr, dass die erste RF5 Anlage nun erfolgreich angesponnen wurde“, so Markus Müller, Vertriebsleiter Reifenhäuser Reicofil. „Noch mehr freut es mich, dass wir diesen Schritt gemeinsam mit unserem langjährigen Kunden PFN tun konnten. Bereits 1992 hat PFN unsere erste Maschinengeneration RF1 in Betrieb genommen und ist seitdem stetig auf unsere neueste und beste Generation umgestiegen. So auch jetzt.“

Marktvorteil durch hohe Flexibilität der neuen Anlage

Die semi-kommerzielle Anlage zeichnet sich durch ihre hohe Flexibilität aus, die es PFN ermöglicht neue Produkte zu entwickeln. Neben Polypropylen kann die Anlage Polyester verarbeiten und das in Kombination mit anderen Produkten zu Komponenten von Windeln. Diese werden heute separat in anderen Verfahren hergestellt. Weiterhin umfasst das Leistungsspektrum die Produktion von Full High Loft. Als Produzent von Nonwoven mit Haupteisatz im Hygienebereich erzielt PFN dank der RF5-Technologie einen deutlichen Vorteil am Markt.

Komplettausstattung in puncto Digitalisierung

Als erste Anlagengeneration ist RF5 mit den digitalen Lösungen der Reifenhäuser Digital Business Platform verfügbar. PFN setzt hier auf eine Komplettausstattung mit allen verfügbaren Modulen: Für eine intuitivere Bedienung, kontinuierliches Prozess- und Qualitäts-Monitoring, Predictive Maintenance und Anomalierkennung. So liefert die Anlage den Bedienern zukünftig beispielsweise eine Analyse der Produktivität, sagt voraus wann genau ein Verschleißteil ausfallen wird, warnt den Bediener vor Tropfenbildung bevor sie passiert und gibt Hinweise zur Lösung des Problems.

Reinheit des Endproduktes und Nachhaltigkeit im Fokus

Darüber hinaus ist die RF5 Anlage mit dem Anti-Contamination-Paket ausgestattet. Indem sie komplett eingehaust wurde, wird eine besonders hohe Reinheit des Endprodukts erzielt. Zudem verringert sich durch diese Maßnahme die Lautstärke der Anlage, was die Arbeitsbedingungen der Bediener verbessert.

In puncto Nachhaltigkeit hat Reicofil den Energieeinsatz auch hier auf Effizienz getrimmt. So ist das Blue Paket Teil der Ausstattung, das den Energieverbrauch für mehr Nachhaltigkeit in der Produktion senkt. Unter anderem sind die Extruder und der Kalander speziell isoliert oder die Gebläse mit besonders energieeffizienten Motoren ausgestattet.

Im September wurde eine zweite Anlage bei einem weiteren Kunden in Betrieb genommen. Für Dezember ist eine dritte Inbetriebnahme geplant.

Alle Informationen zur RF5 Technologie sind hier zu finden: www.future.reicofil.com. Weiterführende Informationen zu den Modulen der Digital Business Platform hier: www.reifenhauser-digital.com

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100.000 Müllsäcke aus recyceltem Kunststoff für den RhineCleanUp-Day am 14. September

Zum zweiten Mal in Folge sammeln beim RhineCleanUp am 14. September Helfer in sechs Ländern Müll und Unrat entlang des Rheins. Dafür gehen gerade 100.000 gesponserte Sammelsäcke aus 100 Prozent Altkunststoff an die zentralen Standorte in ganz Deutschland. Von dort werden die Säcke für teilnehmende Teams ausgegeben.

Die Macher des Projektes rufen dazu auf, die Ufer des Rheins zu säubern und wollen so verhindern, dass der Müll von den Ufern in den Rhein und somit in die Nordsee gelangt. Im vergangenen Jahr nahmen an der Umweltaktion rund 10.000 Menschen teil und sammelten 100 Tonnen Müll. Diesmal möchte das Team noch einen drauf setzen: Ob die 200 Tonnen-Marke geknackt wird? Gut möglich. Immerhin hat die Initiative seit Mitte Mai Unterstützer in 100 Kommunen mobilisiert: „Wir erwarten dieses Mal 20.000 Menschen, die bei der Rheinsäuberung mit anpacken und ihren Beitrag gegen die Vermüllung des Rheinufers leisten“, prognostiziert Ingo Lentz vom Team RhineCleanUp.

100.000 Sammelsäcke aus Post Consumer Waste

Egal ob es um die Ausstattung der Helfer oder um den Abtransport des Mülls geht: Um ein Projekt in dieser Größe zu stemmen, ist RhineCleanUp auf Sponsoren und lokale Müllentsorger angewiesen. „Was für eine positive Nachricht, als Reifenhäuser signalisierte, unser Projekt unterstützen zu wollen“, so Lentz. Geboren wurde die Idee 2018 im Rahmen des Reifenhäuser Projektes Marine Litter, wo Lentz erstmals mit Mitarbeitern von Reifenhäuser in Kontakt kam: Könnte Reifenhäuser nachhaltige Müllsäcke beisteuern? Dank des guten Netzwerkes und der richtigen Partner hatte das Projekt bald Hand und Fuß: Initiiert von Reifenhäuser, sagten die EREMA Group, Verpa Folie Weidhausen und die Lobbe Gesellschaft FVH ihre Unterstützung zu. Das Ergebnis: 100.000 Müllsäcke aus 100 Prozent recyceltem Haushaltsmüll (Post Consumer Waste).

Für Anwendungen dieser Art kommt man in der Regel nicht um die Verwendung von Neumaterial herum. Die vier Unternehmen aber haben abgeliefert: FVH hat das Granulat aus sortiertem Post Consumer Verpackungsabfall auf einer EREMA-Anlage aufbereitet, die zuvor in der Lobbe-Aufbereitungsanlage sortiert wurde. Verpa hat die Folie auf einer Reifenhäuser-Blasfolienanlage produziert, bedruckt und die Säcke konfektioniert. Dank der Tatkraft und der guten Zusammenarbeit der vier Unternehmen ist die RhineCleanUp-Initiative noch nachhaltiger als ohnehin schon. Denn gesammelt wird in Abfallsäcken, die im vorigen Leben Verpackungen waren.

„Die Hands-on-Mentalität, mit der sich RhineCleanUp für die Umwelt einsetzt und so viele Menschen mobilisiert, ist bemerkenswert“, kommentiert Ulrich Reifenhäuser, CSO der Reifenhäuser Gruppe und betont: „Auch wir gehen mit der Müllproblematik verantwortlich um. Bei der Entwicklung von
Technologien denken wir Recyclingfähigkeit immer mit. Anlagen und Maschinen zur Produktion von Kunststofffolien und -vliesen können in Zukunft recycelten Kunststoff verarbeiten. Damit Kunststoffabfall in die Kreislaufwirtschaft gelangt – und nicht in die Natur.“

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Reifenhäuser Gruppe investiert in neue Produktions- und Montagehalle für die Flachdüsenfertigung

Die Reifenhäuser Gruppe hat am Standort Troisdorf mit dem Bau einer neuen Fertigungshalle begonnen. Mit dem ersten Spatenstich geht das Projekt nun in die intensive Bauphase. Die neue Produktions- und Montagehalle mit einer Fläche von 3.000 Quadratmetern soll bis zum Frühjahr 2020 fertiggestellt sein.

Ausbau des Komponentengeschäfts mit deutlichen Investitionen am Standort Troisdorf

Das Troisdorfer Familienunternehmen investiert knapp sieben Millionen Euro in das neue Gebäude und seine Ausstattung. Hinzu kommen in den nächsten fünf Jahren circa zehn Millionen Euro für Fertigungsmaschinen und intelligente Prozesse. „Wir investieren in hochmoderne, zukunftsträchtige Technologien und schaffen so die Voraussetzung für eine Industrie 4.0-fähige Fertigung. Mit dem Neubau bekennen wir uns klar zum Standort Troisdorf und der Fertigung in Deutschland“, so CEO Bernd Reifenhäuser anlässlich des Spatenstichs. Und weiter: „Ich freue mich,  dass wir mit dem Neubau die Basis für weiteres Wachstum schaffen“.

Zur langfristigen Wachstumssteigerung plant die Reifnhäuser Gruppe insgesamt Investitionsmaßnahmen von 40 bis 45 Millionen Euro an den deutschen Standorten und im US-Werk in Wichita (Kansas).

Ein weiterer Schwerpunkt der Investitions-Strategie ist die Forschung und Entwicklung der Extrusionsanlagen. Im Rahmen seiner Nachhaltigkeits-Strategie investiert Reifenhäuser aktuell in seine Technika am Standort Troisdorf. Hier entstehen neue Labor- und Forschungsanlagen für nachhaltige Lösungen für die Kunststoffproduktion.

Fertigung von 300 Flachdüsen jährlich

Mit der neuen Fertigungshalle am Hauptsitz in Troisdorf erweitert die Reifenhäuser Gruppe ihre Fertigungskapazitäten deutlich. Die neu gegründete Business Unit Reifenhäuser Extrusion Systems (RES) liefert Key-Komponenten für anspruchsvolle Extrusionsanwendungen. „Ab 2020 fertigen wir in der neuen Produktionshalle jährlich 300 Flachdüsen für die Kunststoffextrusion“, so Uwe Gaedike, Geschäftsführer der Reifenhäuser Extrusion Systems. Mit der Produktionserweiterung und den modernsten Fertigungstechnologien setzt Reifenhäuser seine Strategie fort, Kernkomponenten inhouse auszulegen und zu fertigen. „Die neue Flachdüsenproduktion richten wir konsequent auf Industrie 4.0 aus. Modernste Maschinentechnologien führen zu optimierten Lieferzeiten für unsere Kunden“, prognostiziert Uwe Gaedike.

Reifenhäuser Extrusion Systems beliefert sowohl die Extrusionsanlagen-Geschäftseinheiten der Reifenhäuser Gruppe als auch den freien Markt.

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