Engpässe schnell bedienen: Reifenhäuser Lamicor Beschichtungsanlagen für medizinische Produkte nutzen.

Er ist in den Medien weniger präsent als der Mangel an Atemschutzmasken, und doch existent: Der hohe Bedarf an medizinischen Schutzanzügen und anderer medizinischer Schutzkleidung. Um den Engpass abzufedern, können Betreiber von Reifenhäuser Lamicor Beschichtungs-Anlagen ihre Kapazitäten umfunktionieren: Auf den Anlagen lassen sich Vlies-Folien-Verbunde produzieren, die beispielsweise die DIN EN 14126 Norm für medizinische Schutzkleidung erfüllen. Der deutsche Folienproduzent CaPlast nutzt diese Möglichkeit bereits sehr erfolgreich und produziert aktuell ein breites Spektrum hochwertiger Ausgangsmaterialien zur Herstellung von Schutzkitteln und Schutzanzügen.

Wer dem Beispiel von CaPlast folgen möchte oder über den Neuaufbau einer Produktion für medizinische Schutzkleidung nachdenkt, findet bei Reifenhäuser alle dazu nötigen Kompetenzen: Über die Anlagentechnologie hinaus unterstützt Reifenhäuser auch mit Know-how zu Materialanforderungen, Produktanforderungen, nötigen Normen sowie wichtigen Kontakten über die gesamte Lieferkette.

„Wir haben mehrere Anlagen von Reifenhäuser und produzieren auf diesen Anlagen eine Vielzahl an Produkten für sehr unterschiedliche Anwendungsbereiche. Die speziellen Anforderungen für den Bereich Schutzbekleidung ließen sich extrem effizient auf unseren Anlagen erfüllen und die Kooperation mit Reifenhäuser war einfach und unkompliziert“, sagt Frederik Schaefer, Geschäftsführer von CaPlast. „Speziell in den Anfängen unseres Engagements in diesem Marktbereich hat uns Reifenhäuser tatkräftig unterstützt, die richtigen Partner zu finden. Aus diesen Anfängen hat sich bereits eine sehr fruchtbare und vor allem nachhaltige Zusammenarbeit ergeben  und dies über alle Wertschöpfungsstufen hinweg. Die schnelle und effiziente Kommunikation hat sicherlich einen erheblichen Beitrag geleistet, die extreme Knappheit an Schutzbekleidung zu überwinden.“, so Schaefer weiter.

Fragen zu dem Thema beantworten die Experten der Reifenhäuser Cast Sheet Coating gerne: info@reifenhauser.com

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Reifenhäuser tritt unternehmensübergreifender Initiative für besseres Verpackungsrecycling in der EU bei

Der Spezialist für Kunststoffextrusionstechnologie Reifenhäuser tritt der unternehmensübergreifenden Initiative „Digitale Wasserzeichen“ bei. Das Projekt ist innerhalb der Branche auch unter dem Namen HolyGrail 2.0 bekannt und wurde heute der Öffentlichkeit vorgestellt. Unter der Schirmherrschaft des europäischen Markenverbands AIM haben mehr als 85 Unternehmen und Organisationen [www.aim.be/priorities/digital-watermarks] der gesamten Wertschöpfungskette der Verpackungsindustrie ihre Kräfte zur Erreichung eines ehrgeizigen Ziels gebündelt: Sie werden prüfen, ob innovative digitale Technologie zu einer besseren Sortierung und einem qualitativ hochwertigeren Recycling für Verpackungen in der EU beitragen kann. Damit soll eine effiziente Kreislaufwirtschaft etabliert werden. Reifenhäuser kann dabei seine Erfahrung hinsichtlich der digitalen Dokumentation von recyclingrelevanten Eigenschaften von Kunststoffverpackungen entlang des Produktionsprozess einbringen. Hierfür hat Reifenhäuser bereits eine offene Datenplattform im Rahmen der R-Cycle [www.r-cycle.org ] Initiative entwickelt, die dem Konzept der „Digitalen Wasserzeichen“ entspricht.

Eine der größten Herausforderungen zur Einrichtung einer Kreislaufwirtschaft für Verpackungen ist die bessere Sortierung von Verbraucherabfällen durch die genaue Identifizierung von Verpackungen, die ein effizienteres und qualitativ hochwertigeres Recycling ermöglicht. Digitale Wasserzeichen können dazu beitragen, beim Abfallmanagement die Sortierung der Verpackungsabfälle zu revolutionieren, da hierdurch neue Möglichkeiten geschaffen werden, die mit derzeitigen Technologien nicht darstellbar sind.

„Die 3 Schlüsselelemente sind eine Kombination aus Innovation, Nachhaltigkeit und Digitalisierung zur Verwirklichung des vom ‚EU Green Deal‘ vorgesehenen Ziels einer sauberen und klimaneutralen Kreislaufwirtschaft“, betont Michelle Gibbons, AIM Generaldirektorin. „Es ist wundervoll zu sehen, dass die Industrie so viel Enthusiasmus zeigt, und wir freuen uns über die Gelegenheit, das vielfältige Fachwissen der gesamten Wertschöpfungskette der Verpackungsindustrie – von Markenherstellern und Einzelhändlern bis hin zu Kunststoffverarbeitern, Programmen für erweiterte Herstellerverantwortung, Abfallmanagementsystemen, Recyclingunternehmen und vielen mehr – zu bündeln. Zusammenarbeit ist der Schlüssel, um die Ziele der EU Kreislaufwirtschaft zu erreichen.“

Digitale Wasserzeichen sind unauffällige, briefmarkengroße Kodierungen, die auf der Oberfläche der Verpackung von Konsumgütern angebracht werden. Sie können eine breite Palette an Kennzeichnungen, wie z. B. Angaben zu Herstellern, Bestandsführungseinheiten (SKUs; Stock Keeping Units), verarbeiteten Kunststoffen und der Zusammensetzung mehrschichtiger Produkte enthalten. Ziel ist die Erfassung und Dekodierung des digitalen Wasserzeichens mit einer an der Abfallsortierungsanlage angebrachten hochauflösenden Kamera. Je nach übertragenen Kennzeichnungen kann die Sortieranlage den Verpackungsabfall dann in die entsprechenden Verarbeitungslinien einsortieren. Dies führt zu besseren und akkurater sortierten Abfallströmen und demzufolge zu qualitativ hochwertigeren Rezyklaten, wovon die gesamte Wertschöpfungskette profitiert. Abgesehen von ihrer Funktion als „digitaler Recyclingpass“ sind digitale Wasserzeichen auch in anderen Bereichen einsetzbar, wie z. B. im Bereich der Kundenbindung, der Sichtbarkeit der Lieferkette und im Einzelhandel.

R-Cycle: lückenlose Dokumentation recyclingrelevanter Verpackungseigenschaften.

Innerhalb des R-Cycle [www.r-cycle.org] Konsortiums entwickelt Reifenhäuser zurzeit einen digitalen Standard, um die lückenlose Dokumentation aller recyclingrelevanten Verpackungseigenschaften zu ermöglichen. Die Plattform basiert dabei auf bereits etablierten Standards. Gemeinsam mit GS1 Germany und anderen Partnern aus der Kunststoffindustrie konnte Reifenhäuser eine funktionierende Datenplattform aufbauen, die mit Produktionsanlagen vernetzt ist und bereits in verschiedenen Pilotprojekten getestet und demonstriert wurde.

Bernd Reifenhäuser, CEO der Reifenhäuser Gruppe, erklärt: „Die Etablierung einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft für Kunststoffverpackungen gehört zu den größten Herausforderungen unserer Branche. Wir sehen ein enormes Potenzial in ‚Digitale Wasserzeichen – HolyGrail 2.0‘, um einen gemeinsamen Ansatz mit zahlreichen einflussreichen Unternehmen und Organisationen zu schaffen. Darüber hinaus sehen wir eine logische Übereinstimmung mit unseren eigenen Ideen für die Verbesserung des Recyclingprozesses.

Dr. Benedikt Brenken, Leiter der R-Cycle Initiative, ergänzt: „Mit R-Cycle können wir einen wertvollen Beitrag zur „Digitale Wasserzeichen – HolyGrail 2.0“-Initiative leisten. Wir bieten eine erprobte Datenplattform zur Erfassung und Speicherung von Verpackungseigenschaften, die über entsprechende Wasserzeichen-Codes ausgelesen werden können. Das Entscheidende dabei ist, die recyclingrelevanten Daten im Sinne eines globalen Standards zu definieren und entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu erfassen.“

 

Über den AIM

Der AIM ist der Europäische Markenverband und vertritt Markenhersteller in Europa in Schlüsselbereichen, welche die Fähigkeit der Hersteller, ihre Marken zu entwerfen, zu verteilen und zu vermarkten, beeinflussen. 2.500 Unternehmen, von KMUs bis hin zu multinationalen Konzernen, sind direkt oder indirekt durch Unternehmen oder nationale Verbände Mitglieder des AIM.

 

Über die Reifenhäuser Gruppe

Die Reifenhäuser Gruppe ist der führende Anbieter innovativer Technologien und Komponenten für die Kunststoffextrusion. Das 1911 gegründete Unternehmen liefert Hightech-Lösungen in die ganze Welt. Mit seinen Technologien und dem Know-how der 1.600 Mitarbeiter ermöglicht die Reifenhäuser Gruppe die Produktion von Blasfolien, Gießfolien, Glättwerksfolien, Vliesstoffen und Komponenten auf höchstem Qualitätsniveau. CEO der Gruppe ist Bernd Reifenhäuser.

Weitere Informationen:

Digitale Wasserzeichen – HolyGrail 2.0: www.aim.be/priorities/digital-watermarks

R-Cycle: www.r-cycle.org

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Reifenhäuser verleiht Förderpreis für Masterarbeit im Bereich nachhaltige Kunststoffe

Um besondere Forschungsleistungen im Bereich der Kunststofftechnik zu würdigen, hat Reifenhäuser einen mit 3.000 Euro dotierten Förderpreis für Studierende verliehen. Die Auszeichnung ging an Melanie Kostka von der RWTH Aachen, deren Masterarbeit sich durch ihre hohe wissenschaftliche Qualität und den praktischen Nutzen auszeichnet. In Ihrer Arbeit widmet sich die Preisträgerin geschäumten cellulosebasierten Kunststoffen, die aus nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen gewonnen werden. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Erforschung der noch weitestgehend unbekannten Materialeigenschaften dieser Kunststoffe – insbesondere auf den Flammschutzeigenschaften, die für den Einsatz als Gebäudedämmung entscheidend sind.

Bernd Reifenhäuser, CEO der Reifenhäuser Gruppe, erklärt: „Mit dieser Auszeichnung möchten wir junge Menschen mit Leidenschaft für Kunststofftechnik motivieren, weiter nach außergewöhnlichen Leistungen zu streben. Gerade für den nachhaltigen Einsatz von Kunststoff in der Praxis bedarf es kreativer Forschungsansätze, die Materialien und deren Anwendung völlig neu denken. Dies hat Melanie Kostka mit Ihrer Arbeit in hervorragender Art und Weise getan.“

Bernd Reifenhäuser und Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann, Leiter des Instituts für Kunststoffverarbeitung an der RWTH Aachen (IKV), hatten den Preis am 25. August gemeinsam am Hauptsitz der Reifenhäuser Gruppe in Troisdorf verliehen. Die Übergabe wurde als Videoaufnahme beim Internationalen Kolloquium für Kunststofftechnik ausgestrahlt. Das Event fand in diesem Jahr vom 08. bis zum 11. September ausschließlich digital als Videokonferenz statt.

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Abnehmer in Deutschland gefunden: Meltblown-Vlies aus dem Reifenhäuser Technikum geht nur noch an Hersteller von Masken, für medizinische Einrichtungen und Pflegedienste im deutschen Markt. Die Suche nach industriellen Verarbeitern geht weiter.

Reifenhäuser Reicofil hat für das Vlies, das aktuell im Technikum produziert und für die Herstellung von Gesichtsmasken dringend benötigt wird, Abnehmer in Deutschland gefunden. Weiterhin geht Material an öffentliche oder karitative Initiativen, die in manueller Arbeitsweise Gesichtsmasken für Arztpraxen, Krankenhäuser und Pflegedienste herstellen. Reifenhäuser hatte die Verfügbarkeit des Materials vor zwei Wochen über eine Pressemitteilung publik gemacht, nachdem zu Beginn der Vliesstoff-Produktion trotz großer Bemühungen keine Abnehmer in Deutschland und Europa gefunden werden konnten.

Mittlerweile übersteigt die Nachfrage nach dem Material die Produktionsmenge aus dem Technikum um ein Vielfaches. Dr. Bernd Kunze, Geschäftsführer der Reifenhäuser Reicofil, erklärt die Entwicklung so: „Innerhalb der letzten zwei Wochen haben sich viele Initiativen gegründet, die Masken in Handarbeit nähen. So sind innerhalb kürzester Zeit zumindest kleine Produktionskapazitäten in Deutschland entstanden, die nun beliefert werden wollen. Wir haben aus den vielen Anfragen sehr bewusst die Initiativen ausgewählt, die effizient arbeiten und Masken schnell und zuverlässig zuerst dort hin liefern, wo sie am dringendsten benötigt werden.“

Für Reifenhäuser bleibt die Abgabe an manuelle Fertiger dennoch nur ein Teilerfolg. So überwältigend das große Engagement auch sei – die so produzierten Mengen seien angesichts des Gesamtbedarfs für medizinische Schutzkleidung nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Wenn auch die Bevölkerung flächendeckend mit Masken versorgt werden soll, stiege der Bedarf in die Milliarden. Zur eigentlichen Lösung des Problems brauche es deshalb in Deutschland und Europa eigene industrielle Produktionsstandorte mit geschlossenen europäischen Lieferketten sowie ein entschlossenes Handeln der Politik. Ziel müsse es sein, Europa jetzt und auch langfristig selbstständig und wettbewerbsfähig mit Schutzmaterial zu versorgen.

Bernd Reifenhäuser, CEO der Reifenhäuser Gruppe, sagt: „Wir brauchen eine strategische Produktionsreserve für medizinische Schutzkleidung in Europa. Wir müssen die Maschinenkapazität zur industriellen Fertigung von Masken in hoher Stückzahl schnell aufbauen, gleichzeitig müssen aber auch die entsprechenden Kapazitäten zur Produktion des dafür nötigen, hochwertigen Vliesstoffes in Europa entstehen. Sonst bleibt unsere Abhängigkeit an einer entscheidenden Stelle der Lieferkette bestehen. Andere Nationen haben das teilweise deutlich früher erkannt und bereits Anlagen geordert.“

Um den Prozess auch in Deutschland zu beschleunigen, hat die Politik ein Programm aufgesetzt, mit dem die Investitionen der Industrie durch Abnahme- und Preiszusagen abgesichert werden sollen. Diese Zusage soll zunächst bis Ende 2021 gelten. Reifenhäuser bewertet die Maßnahme als wichtig und richtig, sieht allerdings auch noch Bedarf zur Feinjustierung.

Bernd Reifenhäuser sagt: „Die Laufzeit des Programms sollte aus unserer Sicht verlängert werden. Bis Ende 2021 werden sich hochwertige Maschinen nicht amortisiert haben, die wir zur Sicherstellung der Qualität und zur langfristigen internationalen Wettbewerbsfähigkeit benötigen. Hilfreich wäre zudem eine ergänzende Aussage zum Gesamtjahresbedarf für Schutzkleidung, ähnlich wie Macron sie für Frankreich bereits getätigt hat. Wir sollten mögliche Synergien in Europa unbedingt nutzen. Alle Kerntechnologien und das Know-how zur gemeinsamen Lösung des Problems sind in Europa vorhanden.“

Über Reifenhäuser Reicofil GmbH & Co. KG

Reifenhäuser Reicofil, ein deutscher Maschinen- und Anlagenbauer, ist der weltweit führende Anbieter kompletter Spinnvlies-, Meltblown- und Compositeanlagen. Das Unternehmen ist seit über 30 Jahren erfolgreich im Geschäft und hat bisher mehr als 260 Produktionsanlagen weltweit installiert. Reifenhäuser Reicofil gehört zur familiengeführten Reifenhäuser Gruppe, einem Spezialisten für Kunststoffextrusionsanlagen und –Komponenten mit 1.600 Mitarbeitern weltweit. CEO der Reifenhäuser Reicofil ist Dr. Bernd Kunze.
www.reifenhauser.com, www.reicofil.com, www.medicalsafety-reifenhauser.com

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Reifenhäuser Reicofil stellt eigene Meltblown-Versuchsanlagen auf Produktion um und liefert damit täglich Material für bis zu einer Millionen Atemschutzmasken.

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbauer Reifenhäuser Reicofil hat zwei seiner Versuchsanlagen aufgrund der Corona-Pandemie temporär umfunktioniert: Die im Technikum installierten Anlagen, die sonst ausschließlich für Forschung und Entwicklung sowie Kundenversuche genutzt werden, produzieren seit einer Woche im Dauerbetrieb Meltblown-Material für die Herstellung von dringend benötigten Atemschutzmasken. Das Unternehmen reagiert damit auf den aktuellen Notstand bei der Versorgung mit medizinischem Schutzmaterial.

Dr. Bernd Kunze, CEO der Reifenhäuser Reicofil, begründet die Entscheidung so: „Wir haben überlegt, welchen Beitrag wir in dieser Krise leisten können. Das ist natürlich hauptsächlich die schnelle Lieferung von Meltblown-Anlagen zum Aufbau zusätzlicher Kapazitäten. Hier haben wir unsere Lieferzeiten drastisch verkürzt. Wir wollten aber auch kurzfristiger unterstützen. Bis die aktuell fehlenden Kapazitäten aufgebaut sind, springen wir deshalb mit den Versuchsanlagen in unserem Technikum ein. Diese Kapazität jetzt nicht zu nutzen, wäre aus unserer Sicht verantwortungslos.“

Die Meltblown-Anlagen werden bis auf weiteres 24/7 im 4-Schicht-Betrieb gefahren. Die so produzierte Tagesmenge reicht für bis zu einer Millionen Atemschutzmasken. Der Versuchsbetrieb wird in dieser Zeit fast vollständig ausgesetzt. Für Michael Maas, dem Verantwortlichen für die Versuchsanlage, ist das wenig problematisch: „Durch die Corona-Pandemie sind die eigentlich geplanten Kundenbesuche- und –versuche zunehmend abgesagt worden, so dass ohnehin Anlagenkapazitäten und Personalkapazitäten frei wurden. Die Anlage von Versuchs- auf Produktionsbetrieb umzustellen, ergibt also doppelt Sinn.“

Das Meltblown-Material aus dem Vliestechnikum ist bereits für die nächsten fünf Wochen ausverkauft. Weil bisher kein deutscher oder europäischer Produzent für die Abnahme ausfindig gemacht werden konnte, geht der Vliesstoff an einen vietnamesischen Hersteller für Atemschutzmasken. Reifenhäuser bemüht sich jedoch weiterhin um Möglichkeiten, auch die lokale Versorgung während dieser Krise zu stärken. Das Unternehmen ist in engem Austausch mit Verbänden, Behörden und anderen Unternehmen.

Kunze erklärt, dass auch Material für andere medizinische Schutzkleidung kurzfristig produziert werden könne: „Wir gehen davon aus, dass auch Schutzanzüge, Hauben, usw. knapp werden. Auch hier bieten wir gerne unsere Hilfe an. Eine unserer Technikumsanlagen kann das entsprechende Material, ein SMS-Vlies, in höchster Qualität kurzfristig produzieren. Mittelfristig sollten wir aber auch hier die echten Produktionskapazitäten in Deutschland bzw. Europa durch neue Anlagen ausbauen.“

 

Falls Sie ein deutsches oder europäisches Unternehmen sind, das auf der Suche das Meltblown-Material für die Produktion von Atemschutzmasken oder SMS-Vliesstoffen für die Produktion anderer medizinischer Schutzkleidung ist, melden Sie sich bitte bei Reifenhäuser Reicofil: schutzvlies@reifenhauser.com

 

 

Über Reifenhäuser Reicofil GmbH & Co. KG

Reifenhäuser Reicofil, ein deutscher Maschinen- und Anlagenbauer, ist der weltweit führende Anbieter kompletter Spinnvlies-, Meltblown- und Compositeanlagen. Das Unternehmen ist seit über 30 Jahren erfolgreich im Geschäft und hat bisher mehr als 260 Produktionsanlagen weltweit installiert. Reifenhäuser Reicofil gehört zur familiengeführten Reifenhäuser Gruppe, einem Spezialisten für Kunststoffextrusionsanlagen und –Komponenten mit 1.600 Mitarbeitern weltweit. CEO der Reifenhäuser Reicofil ist Dr. Bernd Kunze.
www.reifenhauser.com, www.reicofil.com

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Circular Plastics Alliance by European Commission

Reifenhäuser ist aktiver Unterstützer der Circular Plastics Alliance

Reifenhäuser ist Mitglied der Circular Plastics Alliance (CPA) der Europäischen Union. Ulrich Reifenhäuser unterzeichnete am 10.03.2020 eine Erklärung, in der sich über 175 Unternehmen und Verbände dazu verpflichten, bis zum Jahr 2025 zehn Millionen Tonnen recycelter Kunststoffe bei der Herstellung neuer Produkte einzusetzen. Damit setzt Reifenhäuser als Unternehmen seine konsequente Nachhaltig­keitsstrategie fort. „Kunststoff gehört ins Recycling“, erklärt CSO Ulrich Reifenhäuser den Schritt zur Unterstützung von CPA. „Unsere Branche ist gefordert, den Kunststoff in die Kreislaufwirtschaft zu bringen. Wir sind mitverantwortlich für den Aufbau von Sammelsystemen, das Recycling von Plastikabfällen und dafür, Produktionsabfälle zu minimieren.“ Schon heute bietet Reifenhäuser Lösungen für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft, um hochwertige Produkte mit exzellenten Eigenschaften zu produzieren, die zudem recyclebar sind.

Nachhaltigkeit wird in der Reifenhäuser Gruppe von Anfang an mitgedacht und ist Teil der Firmenstrategie. Insbesondere in der Forschung und Entwicklung von recyclingfähigen und rezyklatenthaltenden Folien verfügt das Unternehmen über eine langjährige Kompetenz sowie ein umfangreiches Netzwerk aus Experten und Partnern. Tim Pohl, Director Sustainability bringt die Gründe für das Engagement in der Circular Plastics Alliance auf den Punkt: „Neben unserem Know-how im Bereich Anlagentechnologie möchten wir vor allem unsere Lösungskompetenz für neuartige Rezepturen und Ver­fahren einbringen. Zudem können wir gemeinsam mit anderen Unterstüt­zern der Alliance in unserem modernen Technikum an recyclingfähigen Verpackungslösungen von morgen forschen.“

Über die Reifenhäuser Gruppe
Die Reifenhäuser Gruppe ist der führende Anbieter innovativer Technologien und Komponenten für die Kunststoffextrusion. Das 1911 gegründete Unternehmen liefert Hightech-Lösungen in die ganze Welt. Mit seinen Technologien und dem Know-how der 1.600 Mitarbeiter ermöglicht die Reifenhäuser Gruppe die Produktion von Blasfolien, Gießfolien, Glättwerksfolien, Vliesstoffen und Komponenten auf höchstem Qualitätsniveau. CEO der Gruppe ist Bernd Reifenhäuser.

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